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Kleinkrieg in der Schlüsseldienstbranche

Gewalttätige Übergriffe und Sprengstoffanschläge auf Schlüsseldienstfirmen in Leipzig. Kriminelle die die Schlüsseldienst-Branche schädigen möchten. 

 

In den vergangen Wochen und Monaten kam es in Leipzig zwischen vermutlich konkurrierenden Schlüsseldiensten zu Auseinandersetzungen. Höhepunkt war dabei im letzten Monat ein Sprengstoffanschlag auf einen Mitbewerber. Zuvor kam es bereits zu Drohanrufen, Körperverletzungen und Buttersäureanschlägen. Ja sogar vor den Wohnungen der Schlüsseldienstmitarbeiter machten die Kriminellen keinen Halt. Sie schlugen Fenster ein und Haustüren wurden beschädigt.

Die Leipziger Handwerkskammer (HWK) reagierte kürzlich auf diese bedrohliche Entwicklung in der Schlüsseldienstbranche und berief einen Kriesengipfel ein. Dort distanzierten sich zusammengeschlossenen Betriebe, wie renommierte Sicherheitshäuser und Schlüsseldienste von den „schwarzen Schafen“ in der Branche. Auf dem Kriesengipfel wurde festgestellt, dass in den letzten Monaten und Jahr die Zahl der Abzock-Schlüsseldienste in Leipzig stark zugenommen hat und dass eine Beteiligung dieser Schlüsseldienste an den Gewaltakten der vergangenen Tage nicht ausgeschlossen werden kann. Das LKA ermittelt in alle Richtungen, tappt zur Zeit aber noch im Dunkeln.

Meeting der HWK mit den Geschäftsführern der Schlüsseldienste

Kriesengipfel der Schlüsseldienstbranche

Wie können sich Leipziger Schlüsseldienst vor Anschlägen und Übergriffen schützen

Dieses Thema wurde natürlich auch bei dem Treffen in Leipzig diskutiert. Hier wurden verschiedene Lösungsansätze und hilfreiche Tipps besprochen. So wurde empfohlen die Werbeaufschrift von Autos zu entfernen um diese vor Zerstörung zu schützen. Ein anderer Schlüsseldienst stattete seine Mitarbeiter mit Elektroschockern aus, um diese vor gewalttätigen Übergriffen zu schützen. Aber gänzlich lässt sich das Risiko, Opfer eines erneuten Anschlages zu werden, nicht vermeiden. Deshalb sind alle Schlüsseldienstmitarbeiter in Leipzig angehalten ständig auf der Hut zu sein, bis die Täter hoffentlich bald geschnappt sind.

 

Wieso das organisierte Verbrechen in der Schlüsseldienstbranche aktiv wird?

 

Natürlich geht es hier ,wie bei allen anderen kriminellen Machenschaften auch, um Geld. Ist man in einer Stadt wie Leipzig der Marktführer in der Schlüsseldienstbranche kann man in einer Stadt dieser Größe täglich mit ca. 80-100 Aufträgen rechnen. Natürlicherweise verteilen sich die Aufträge auf ca. 10 Schlüsseldienste in solch einer Stadt. Nun wird durch die Kriminellen versucht die meist kleineren Unternehmen der Mitbewerber zu schwächen. Es werden Methoden angewandt, bei denen gefälschte Anrufe (Vortäuschung eines Kunden) an den Mitbewerber gerichtet werden und dieser dann umsonst durch die ganze Stadt fahren und so einen finanziellen und zeitlichen Verlust verschmerzen müssen. Aber die Methoden, die in Leipzig angewandt wurden, liegen dabei in einer ganz neuen Kategorie. Hier werden durch Zerstörung der Autos der Monteure und Körperverletzung der Mitarbeiter kleine Firmen stark geschädigt. Man kann den Betroffenen nur wünschen, dass die Täter schnell erfasst werden und die kriminellen Machenschaften in Leipzig bald ein Ende haben.

Trotz der unerfreulichen Nachrichten freuen wir uns auf Kommentare.

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  • Wieslaw 22. März 2014, 12:10

    Solche Umstände sind schon richtig bitter. Aber das organisierte Verbrechen hat schon immer versucht, sich in attraktiven Bereichen einzunisten.
    Ob es der Thunfischhandel war oder eben die klassischen Bereiche.
    Ich finde es aber gut, dass mal jemand offen drüber berichtet…

  • lorena maier 9. März 2018, 13:25

    Entspricht der Wahrheit!! sehr schlimm