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Klagen gegen unseriöse Schlüsseldienste häufen sich

Immer mehr Schlüsseldienste müssen sich wegen überzogenen Rechnungen vor Gericht rechtfertigen. Doch wie fallen die Urteile aus?

 

Vielen ist es schon passiert, auf dem Weg zum Briefkasten oder zum Einkaufen um die Ecke, ist der Schlüssel in der Wohnung liegen geblieben oder schlimmer noch, die Jacke inklusive Schlüsselbund wurde gestohlen. In solch einer Notlage kann oft nur ein Schlüsseldienst helfen, um schnellst möglich wieder in die eigenen 4 Wände zu gelangen. Wählt man nun einen x-beliebigen Aufsperrdienst aus, ist die Chance nicht gering, dass man es mit einem „schwarzen Schaf“ aus der Branche zu tun bekommt. Auf was man bei der Wahl eines Schlüsseldienstes achten sollte wurde bereits an anderer Stelle erklärt.

Ist der Monteur mit der Arbeit fertig, folgen immer häufiger überzogene Rechnungen, die für den Endverbraucher nur sehr schwer nachvollziehbar sind. Dabei sind Fälle von Rechnungen über 1000 Euro bekannt. Bei einem kürzlich geschilderter Fall aus Österreich, wurde sogar eine Rechnung von 1800 Euro ausgestellt (Quelle: kurier.at). Werden solche Beträge fällig, ist es nicht verwunderlich, dass Kunden rechtliche Schritte gegen Schlüsseldienste einleiten um ihr Geld zurück zu fordern.

Doch wie erfolgreich sind Klagen gegen Aufsperrdienste?


In einem Prozess, über den kürzlich bild.de berichtete, wurden für eine Minute Arbeit mehr als 300 € verlangt. Der Geschädigte entschied sich für eine Klage gegen den in Hannover ansässigen Schlüsseldienst. Hingegen seinen Erwartungen, wurde der Schlüsseldienst-Monteur frei gesprochen. Der Richter gab als Grund an: Es konnte nicht nachgewiesen werden, dass der Angeklagte die Zwangslage ausnutzte. Der Auftraggeber hätte die Möglichkeit gehabt den Auftrag zu jeder Zeit abzubrechen. 

Dieses Beispiel zeigt, dass eine Klage gegen einen Schlüsseldienst nur selten zum Erfolg führt. Jedoch gibt es auch erfolgreiche Gerichtsverfahren, bei denen überteuerte Schlüsseldienste Beträge an die Geschädigten zurück zahlen mussten. Hier konnte durch das Gericht nachgewiesen werden, dass ein Notlage rücksichtslos ausgenutzt wurde.

Fazit

 

Es gibt bisher keine festgeschriebenen Tarife oder Regeln für die Preise eines Schlüsseldienstes. Gesetzlich ist es deshalb schwierig mit Erfolg einen Teil seines Geldes zurück zu fordern. Ich empfehle Ihnen deshalb sich im Vorfeld nach einem seriösen Schlüsseldienst umzuschauen.

  • Peter 24. Juni 2013, 13:39

    Schade, dass es in Deutschland immer noch so viele Verbrecher unter den Schlüsseldiensten gibt. Darunter leidet der Ruf unserer ganzen Branche.

  • Gaby 13. Mai 2014, 12:16

    Der Rat, sich nach einem seriösen Schlüsseldienst umzuschauen, ist ja prima, aber wer rechnet schon damit, einen Schlüsseldienst zu benötigen, und wenn die Situation dann doch eintritt, hast du kein Telefon oder Handy, kein Internetzugriff und wenn es hochkommt, nicht mal ne Jacke an! Und wenn du keine Rechtsschutzversicherung hast, bleibst du auf deinen Kosten sitzen. Ist das in Ordnung? Du hast da keine Chance, dein Geld zurückzubekommen.

  • Kraka 20. November 2014, 2:06

    Es gibt halt leider in der Branche auch schwarze Schafe, aber auch seriöse Helfer. Zum Glück!

  • Turan 15. Juli 2015, 23:05

    Da stimme ich zu. Die schwarzen Schafe unter den Schlüsseldiensten verderben schon seit Jahren den Ruf dieser Branche. Als Verbraucher sollte man darauf achten, dass der Schlüsseldienst tatsächlich Ortsansässig ist. Man sollte auch schon mal vor Ort da gewesen sein um sich zu versichern, ob es den entsprechenden Schlüsseldienst auch wirklich gibt.

  • Guido 19. September 2015, 19:44

    Das Problem ist, dass die meisten unseriösen Schlüsseldienste ihre Preise immer knapp unter der Wuchergrenze kalkulieren und die Gerichte somit wenig ausrichten können.