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Eigentumskriminalität / Wohnungseinbruchdiebstahl – die Statistik für Hannover 2012

Wie hat sich die Einbruchskriminalität 2012 in Hannover entwickelt? Folgt sie dem Trend aus der Statistik 2011 und ist weiter gesunken? 

 

Am 15.02.2013 veröffentlichte die Polizeidirektion Hannover die Kriminalstatistik für 2012. Mit höchsten Erwartungen wurde den Zahlen entgegen geblickt. Konnte der positive Trend von 2011 bestätigt werden? Ist die Aufklärungsquote zum Vorjahr gestiegen, oder war das positive Jahr 2011 nur ein statistischer Ausreißer?

In diesem Artikel soll einmal ein Blick auf die Zahlen im Bereich Eigentumskriminalität geworfen werden. Mit 40.293 Delikten im Jahre 2012 bleibt die Gesamtzahl in diesem Bereich etwa unverändert im Vergleich zum Jahr 2011 (40.038 Taten). Interessant ist hier aber die Art der Delikte. Vor allem Wohnungseinbrüche haben in der Eigentumskriminalität stark zu genommen. Wurde 2011 die mit 1.976 Taten niedrigste Zahl an Einbrüchen seit 20 Jahren gezählt, waren es 2012 hingegen 2.782. Dieser Anstieg folgt leider den bundesweiten Trend und ist nun auch In Hannover angekommen. Mit über 800 Fällen mehr, ist die Zahl der Einbrüche somit um knapp 40% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Auch die Aufklärungsquote ist mit leicht unter 20 % um etwa 3 Prozent, im Vergleich zu 2011, gesunken. Somit steht fest, dass die Polizei Hannover die guten Ergebnisse aus dem Vorjahr im Bereich Wohnungseinbrüche nicht bestätigen konnte.

Was soll in der Zukunft verbessert werden?

Der Polizeipräsident für Hannover, Axel Brockmann, machte klar, dass genau in diesem Bereich Verbesserungspotenzial steckt und die Beamten sich noch mehr auf diesen Deliktbereich konzentrieren müssen. Einerseits soll sich die Analyse und Auswertungsarbeit in diesem Bereich verbessern. Aber immer mehr wird auch auf Vorsorgeprogramme im Bereich Einbruchschutz gesetzt. Es soll in diesem Jahr noch mehr  Präventionsprogramme geben. Bereits 2012 wurden von der Polizeidirektion Hannover 1.318 Beratungen durchgeführt. Diese Zahl soll steigen und damit auch die Bereitschaft der Bürger Ihre Wohnung oder Ihr Haus zu sichern. An dieser Stelle können auch Internetportale und andere Dienstleister rund um den Einbruchschutz eine beratende Funktion einnehmen. Weiterhin sollen Kampagnen, die bereits im letzten Jahr gestartet sind, weiter ausgebaut und verbessert werden. Dazu zählt beispielsweise die initiierte Schutzgemeinschaft „Zuhause sicher“.

Was kann Jeder tun?

Einbrecher mit Handschellen

Quelle: Rike / pixelio.de

Wie man an den Maßnahmen der Polizei erkennt, liegt ein gewisser Anteil der Vermeidung von Einbrüchen in der Eigenverantwortung der Bürger. Somit wird es auch in diesem Jahr immer wichtiger dem Einbrecher mit aktivem Einbruchschutz entgegen zu wirken. Informationen und Tipps für ein „sicheres zu Hause“ findet Ihr hier im Blog oder durch eine persönliche Beratung des Schlüsseldienstes HWI-Sicherheit aus Hannover.

(Quelle: www.presseportal.de)