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Staatliche Förderung zum Einbruchschutz

Während die Häufigkeit von Einbrüchen bis zum Jahr 2009 stetig gesunken war, stieg die Zahl der Fälle in den letzten Jahren hingegen rapide wieder an. Laut polizeilicher Kriminalstatistik erreichte sie 2013 mit bundesweit rund 150.000 Fällen seit nunmehr 15 Jahren einen neuen Höchststand. Die etwa 60.000 Einbruchsversuche sind hierbei noch nicht einmal berücksichtigt. Ingesamt umfasste der Schaden der durch die Einbrüche verursacht wurde knapp 430 Millionen Euro. Aus diesem Grund entschied der Haushaltsausschuss des Bundestages am 21. Mai 2015, dass man wegen der steigenden Einbruchskriminalität etwas unternehmen müsse und beschloss den Einbruchschutz von Wohnungen und Häusern auch in 2016 finanziell zu unterstützen.

Einbruschutz Förderung für ihr zu Hause

KfW-Förderung bietet Zuschüsse für mehr Sicherheit

Die bundeseigene Kreditanstalt zum Wiederaufbau (KfW) stellte zwar bereits vor 2015 ein Förderprogramm bereit, das Verbesserungen zum Einbruchschutz teilweise unterstützte, allerdings waren diese Förderungen bis dato Teil des Programms „Altersgerechtes Umbauen“ und somit immer an andere Umbaumaßnahmen gekoppelt. Mit dem Förderprogramm „Kriminalprävention durch Einbruchsicherung“ entfällt diese Koppelung. Die Zuständigkeit des Programms liegt beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), die zunächst bereitgestellten 10 Millionen Euro Fördergelder werden jedoch weiterhin über die KfW abgewickelt.

Welche Förderungen sind möglich?

Neben der steuerlichen Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen fördert die KfW mit dem neuen Programm nun auch Investitionen in den Einbruchschutz von mindestens 2.000 Euro bis maximal 15.000 Euro. Darunter fallen beispielsweise:

  • einbruchshemmende Haus- und Wohnungstüren
  • Nachrüstsysteme für Fenster
  • einbruchshemmende Gitter und Rollläden
  • Nachrüstung von Terrassentüren
  • Bewegungsmelder
  • Beleuchtung des Eingangsbereichs
  • Videoüberwachungen
  • Einbau von Türspion und Gegensprechanlagen

Der Fördersatz liegt bei 10 Prozent, demnach beträgt der Zuschuss zwischen 200 Euro bis 1.500 Euro. Private Eigentümer und Mieter können zusätzlich von höheren Zuschüssen im Rahmen des Förderprogramms „Altersgerechtes Wohnen“ profitieren, wenn Sie in einzelne Maßnahmen zur Barrierereduzierung investieren.

Wie die Förderung zum Einbruchschutz beantragen?

Vorab sollten Sie beachten, dass der Antrag zur Förderung vor Beginn der Umbaumaßnahmen gestellt werden muss. Bereits begonnene oder abgeschlossene Umbauarbeiten können nachträglich leider nicht mehr gefördert werden. Von der Förderung ausgeschlossen sind zudem Ferien- und Wochenendhäuser sowie gewerblich genutzte Flächen.

Zu Beginn sollten Sie sich bezüglich der Möglichkeiten zur Verbesserung des Einbruchschutzes in Ihrer individuellen Wohnsituation beraten lassen. Hierfür können Sie entweder die polizeiliche Beratungsstelle in Ihrer Nähe aufsuchen oder sich an einen kompetenten Sicherheitspartner wenden. Sobald über die konkreten Maßnahmen zum Einbruchschutz entschieden wurde, benötigen Sie den Kostenvoranschlag einer Fachfirma, die den späteren Einbau übernimmt. Sollten Sie den Einbau in Eigenleistung vornehmen deckt die Förderung lediglich die Materialkosten ab. Haben Sie das Angebot der Fachfirma, beziehungsweise den Kostenvoranschlag des Materials vorliegen, können Sie den Investitionszuschuss schließlich beantragen. Hierfür muss nun lediglich das bei KfW bereitgestellte Formular ausgefüllt und an folgende Adresse versandt werden:

KfW
Niederlassung Berlin
10865 Berlin

Noch ein wichtiger Hinweis: Sollten Sie in einem Mietverhältnis wohnen benötigen Sie neben dem Kostenvoranschlag für alle Umbauvorhaben zudem die schriftliche Zustimmung Ihres Vermieters. Die sollten Sie dem Antrag direkt beilegen – das spart Zeit bei der Prüfung des Antrages und erhöht die Chancen auf den Erhalt der Förderung. Sprechen Sie Ihr Vorhaben am besten bereits bei Ihrem Vermieter an, bevor Sie einen Kostenvoranschlag in Auftrag geben, da viele Hausverwaltungen feste Partner für solche Dienstleistungen haben, auf die sie zurückgreifen. Eine vorherige Beratung kann hingegen nützlich sein, um Ihr Vorhaben vor dem Vermieter argumentieren zu können. Mit etwas Glück übernimmt der Vermieter sogar die Kosten, sollte der beratende Dienstleister in puncto Sicherheit ernsthafte Mängel feststellen.

Anbei der Link zur KFW

 

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